Der Frühling gab uns allen einen Vorgeschmack auf einen warmen Sommer. Bereits im Mai hatten wir angenehme Temperaturen, die gegen Ende des Monats anstiegen und im Juni eine Rekordhitze mit sich brachten. Wie in den Jahren zuvor passten wir uns dem Wetter an und waren mit unseren Bewohnern im Garten, wenn das Wetter es zuließ, und drinnen, wenn es zu heiß wurde. Mit Klimageräten, Ventilatoren und viel Flüssigkeit sowie Obst und Eis hielten unsere Bewohner dem Wetter tapfer stand. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einen kleinen Einblick in die vergangenen Wochen.
Musikalische Auftritte
Im Mai besuchte uns der gemischte Chor Eintracht Hau 1948/83 und brachte den Bewohnern Frühlingsmusik. Wie immer wurde der Chor mit einem Klavier und einem Akkordeon begleitet.
Im Juli besuchte uns der Heimatchor „Im Takt“ aus Qualburg. Es wurde mit Gitarrenbegleitung oder a cappella gesungen. Die Sänger moderierten ihre Stücke an und erzählten Wissenswertes dazu.
Beim monatlichen Mondscheintreff am 29.07.2026 feierten wir eine musikalische Premiere: der Balalaikasolist Sergej Nossow trat bei uns auf. Trotz der späten Stunde hatten sich ca. 25 Bewohner aufgemacht, um Herrn Nossow zuzuhören und mitzusingen. Mit Liedern wie „Kalinka“ und „Ännchen von Tharau“ begeisterte er alle. Alle musikalischen Darbietungen erhielten viel Applaus und Lob von unseren Bewohnern.
Bastelangebote
Die Bastelangebote passten sich ganz dem Sommer an: mit Meerestieren aus Knete und Muscheln teleportierten sich unsere Bewohner an den Urlaubsstrand, an dem sie Quallen, Schnecken und andere Meerestiere vorfanden.
Wiederrum andere Bewohner machten aus der Not eine Tugend und bastelten Fächer, mit denen sie die Wärme von sich halten konnten.
Regelmäßige Angebote
Unsere regelmäßigen Angebote wie bspw. die Handarbeitsgruppe, die Singstunde, der Lauftreff oder der Hundebesuchsdienst fanden wie gehabt statt. Als es zu heiß wurde, verlegten wir bspw. die Sitzgymnastik nach draußen oder mussten dann doch einige Angebote, die am späten Nachmittag stattfanden, wie bspw. den ökumenischen Gottesdienst absagen.
Die Gedichte Gruppe hatte hieran große Freude:
Urlaub im Urwald
von Heinz Erhardt
Ich geh im Urwald für mich hin…
Wie schön, daß ich im Urwald bin:
Man kann hier noch so lange wandern,
ein Urbaum steht neben dem andern.
Und an den Bäumen, Blatt für Blatt,
hängt Urlaub. Schön, daß man ihn hat.

