Ein Lutherbäumchen für den Stiftungsgarten

Der evangelische Kirchenkreis feierte das Reformationsjubiläum am 25.Juni im archäologischen Park in Xanten. Von dort brachte Frau Hilgenfeld ein junges Zierapfelbäumchen für den Garten der Stiftung mit. Am 5. Juli wurde es im Garten, in der Nähe der Sonnenuhr, gepflanzt.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, soll Martin Luther einst gesagt haben. Wahrscheinlich wurde der Spruch dem Reformator in der schwierigen, zwischen Verzweiflung und Hoffnung schwankend Situation nach dem zweiten Weltkrieg in den Mund gelegt, vermutet Volkmar Joestel, Autor des Buches „Legenden um Martin Luther und andere Geschichten aus Wittenberg.“

Viele Legenden ranken sich um Martin Luther und die Bäume. Er liebte sie und erfreute sich an ihnen. So sah er im frischen Grün der ausschlagenden Bäume im Frühling ein Sinnbild für die Auferstehung der Toten. In den Bäumen soll er die göttliche Gnade im irdischen Leben gesehen haben.

Ganz herzlichen Dank an Familie Hilgenfeld für die Spende dieses Baumes.